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Auflösung Weihnachtsrätsel 2018

15.01.2019

Musterlösung Weihnachtsrätsel 2018:


1.) Wie groß muss die PV-Anlage sein (bei optimaler Neigung und  Ausrichtung)?


Zunächst wird der tägliche Verbrauch berechnet:

162 Wh/km x 50 km/d = 8.100 Wh/d

Der Jahresverbrauch (356 Tage) beträgt demzufolge:    

8.100 Wh/d x 365 d = 2.956,5 kWh/a

Die PV-Anlage muss, um die Lade- und Speicherverluste zu decken 18 % größer sein. Somit ergibt sich für die PV-Anlage:

2.956,5 kWh/a x 1,18 = 3.488,67 kWh

mit einem Ertrag von je 1.000 kWh/kWp >3,5 kWp

 

2.) Welche Speichergröße besitzt der dazugehörige Akku (Batterie)?

Da es sich hier um einen Tagesspeicher handelt, muss er mindestens den Tagesbedarf decken (8.100 Wh/d). Mit den Lade-/Speicherverlust (18 %) ergibt sich für die Größe des Akkus (Batterie):

 8,1 kWh x 1,18 = 9,558 kWh ≈ 9,5 kWh

 

Die Gewinner:

Wir freuen uns natürlich wieder sehr über alle, die mitgerätselt haben.
Von den 35 Einsendungen waren 22 richtig.

Den ersten Preis, eine eintägige Probefahrt mit einem Tesla Model S, hat ein Brandschutzsachverständiger aus dem Allgäu gewonnen.


Der zweite Preis, ein Hydrocar-Horizon-Solarautomodell, geht an ein Energieversorgungsunternehmen in Südbaden.

 

Ökologisch und Monetäres:

Nur wenn der Antriebsstrom für das Elektroauto 100 % regenerativ erzeugt wird, ist man nachhaltig emissionsfrei unterwegs.
Im deutschen Stromnetz liegt der Anteil an regenerativer Energie zurzeit bei (beachtlichen) 40 %.
Fährt man mit dem eigenen Solarstrom, dann ist das ökologisch natürlich top.

Wirtschaftlich betrachtet fährt der Renault Zoe mit Strom aus dem Netz günstiger, als ein benzinbetriebenes Äquivalent.

Die Versorgung mit eigenem Solarstrom, wie in unserer Beispielrechnung, ist etwas teurer. Das liegt vor allem am aufwändigen Batteriespeicher. Es ist davon auszugehen, dass sich das aber in der nächsten Zeit ändern wird.